Dieses Seminar vermittelt praxisorientierte Strategien im Umgang mit Doppeldiagnosen aus kognitiver Einschränkung und psychischer Störung und zeigt anhand konkreter Fallbeispiele, wie pädagogische Ziele differenziert festgelegt, Überforderung vermieden und Unterstützungsprozesse in Wohn-, Werkstatt- und ambulanten Settings wirksam gestaltet werden können.
Viele Menschen mit kognitiven Einschränkungen haben zugleich psychische Störungen, sogenannte Doppeldiagnosen. Für Fachkräfte bedeutet dies, dass herkömmliche Ansätze oft nicht ausreichen, um Ziele zu erreichen oder Konflikte zu lösen. Anhand eines Praxisbeispiels wird gezeigt, wie im Umgang mit Betroffenen – etwa bei kognitiver Einschränkung und der Diagnose einer rezidivierenden Depression – pädagogische Ziele in Wohnstätte, Werkstatt und ambulantem Wohnen erfolgreich umgesetzt werden können.
Inhalte:
- Kriterien zur Feststellung kognitiver Einschränkungen
- Merkmale depressiver Episoden
- Festlegung pädagogischer Ziele abhängig von kognitiver Einschränkung und Verlauf der Depression.
- Vermeidung von Konflikten und Überforderungssituationen.
- Fallstudien aus den Bereichen Wohnstätte, Werkstatt und Ambulant betreutem Wohnen mit Musterlösungen.
Termin:
Di, 21. April 2026, 9:00 – 15:30 Uhr
Vortragender:
Uwe Steinmeyer, Dozent für Psychologie und Verhaltenstherapie
Eingetragen von: Redaktion
Zuletzt aktualisiert am: 25.02.2026
Kategorie(n): Bildung
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