In der Fortbildung werden am ersten Tag die Grundlagen gelegt, um die neuronalen Veränderungen im Gehirn nachvollziehen zu können. Der zweite Tag hat den Schwerpunkt im praktischen Ansatz.
Traumata sind eine verheerende Erfahrung. Unser Gehirn, das sonst zuverlässig den Ansturm an Informationen und Situationen hormonellen Ungleichgewichts kompensieren kann, gerät an seine Grenzen. Traumatische Erfahrungen sind kein seltenes Phänomen. Etwa acht Prozent der Bevölkerung leiden irgendwann im Laufe ihres Lebens unter posttraumatischen Stresssymptomen, oft auch unerkannt oder unbewusst und erst einmal nicht als Traumafolgestörung diagnostiziert.
Inhalt:
- Grundlagen zum Aufbau unseres Gehirns und die Trauma-begünstigenden Störungen auf der Ebene der neuronalen Strukturen
- Auslöser, Symptome und Diagnostik
- Entwicklungstraumatisierung bei (sexualisierter) Gewalt, Vernachlässigung, Beziehungsabbrüchen
- Schocktraumatisierung bei Unfällen, Kriegserlebnissen, Vergewaltigungen und anderen Gewaltdelikten
- Salutogenese: das Konzept nach Antonovsky
- Trauma-pädagogische Grundlagen
- Trauma-sensibles Handeln
Termin:
Mo, 29. Juni 2026, 9:00 – 15:30 Uhr
Di, 30. Juni 2026, 9:00 – 15:30 Uhr
Vortragender:
Dipl.-Psych. Roland Haag
Eingetragen von: Redaktion
Zuletzt aktualisiert am: 01.04.2026
Kategorie(n): Bildung
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