Eintägiges Seminar: Reflexion des eigenen Umgangs mit Tod und Sterben; Bewältigungsstrategien für belastende Berufserfahrungen; Berufsrolle und emotionale Abgrenzung; psychologische Aspekte von Trauer, Todesangst und Nahtoderfahrungen; Erfahrungsaustausch und persönliche Reflexion.
Mitarbeitende in Sozial- und Gesundheitsberufen sind höchst kompetent darin, menschliche Schicksale zu begleiten. Krisen, Krankheit, Schmerz und auch der
Tod sind Teil ihres Berufes. Wir wollen im Seminar den Tod und unser eigenes Verhältnis dazu auf eine unkonventionelle Weise in den Blick nehmen. Das eigene Erleben und Verhalten im Umgang mit den Grenzfällen menschlicher Existenz bewusster zu machen, kann ein Zugewinn für unser berufliches Handeln und unsere persönliche Entwicklung sein. Ganz nach dem Motto „aus der Praxis für die Praxis“ erörtern wir brauchbare Theorien, gehen in einen gegenseitigen Erfahrungsaustausch, wir reflektieren und integrieren.
Inhalte/Ziele
- Von der Unmöglichkeit, sich mit dem Tod zu beschäftigen
- Irgendwann zu sterben, heißt nie zu sterben
- Unerklärliches, Unheimliches, Spukphänomene und Nahtoderfahrungen: Beweise für ein Leben nach dem Tod oder ein Beleg unserer eigenen Todesangst?
- Förderliche vs. ungünstige Strategien der Bewältigung des beruflich Erlebten
- Berufsrolle, Hierarchie, Institution und ihre Funktionen der Angstabwehr
- Abgrenzen oder Auseinandersetzen: Ein Widerspruch?
Methoden
Mit Tiefgang, Humor und Leichtigkeit werden wir allem nachgehen, was uns zum Thema einfällt und beschäftigt. Wir hören einander zu, tauschen uns aus, stellen Fragen und erfahren möglicherweise belebende Aha-Momente.
Zielgruppe
Interessierte Personen
Termin
Do., 05.11.2026, 9:00 – 17:00 Uhr
Trainer:in
Dr. Martin Prein
Thanatologe, Notfallpsychologe, ehem. Bestatter
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Eingetragen von: Redaktion
Zuletzt aktualisiert am: 04.08.2026
Kategorie(n): Bildung
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