Eintägiges Seminar: Grundlagen und Werte der Palliative Care; Begleitung von Menschen im Sterbeprozess; Umgang mit dem totalen Schmerz und palliativer Pflege; Begleitung von An- und Zugehörigen sowie Abschiedskultur; ethische und persönliche Reflexion des palliativen Handelns.
Palliative Care intendiert durch Vorbeugen und Lindern von Leiden, und durch sorgfältige Einschätzung und kompetente Behandlung von Problemen körperlicher, psychosozialer und spiritueller Art, die Verbesserung der Lebensqualität von terminal Erkrankten und ihren Familien. Vor allem hat der totale Schmerz das Potenzial, einen Menschen vollkommen zu vereinnahmen und jegliche Hoffnung zu rauben. Die Herausforderung liegt darin, die auslösenden Umstände gemeinsam mit den Betroffenen zu orten, fachkundig zu helfen und ehrlichen menschlichen Beistand zu geben.
Inhalte/Ziele
- Werte und Ziele des Pflege- und Betreuungskonzeptes „Palliative Care“
- Der Prozess des Sterbens
- Wissenswerte Aspekte zur allgemeinen und speziellen palliativen Pflege, z. B. Zusammenhang zwischen Durstgefühl, Mundtrockenheit und Flüssigkeitsgabe, palliative Mundpflege, wohltuende Pflegemaßnahmen im Sterbeprozess, Positionierung
- Der totale Schmerz
- Begleitung von An- und Zugehörigen
- Gestaltung einer würdevollen Abschiedskultur
- Emotionale und ethische Reflexion des palliativen Wirkens
Methoden
Praxisnahe und dialogische Erarbeitung von theoretischen Inhalten, Impulsvorträge, Selbsterfahrung und Reflexion, Verschränkung von Theorie und Praxis.
Zielgruppe
Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, Pflege(fach)assistent:innen, Fachsozialbetreuer:innen aus der Senioren und Behindertenarbeit, am Thema interessierte Menschen.
Termin
Di., 17.11.2026, 8:00 – 16:00 Uhr
Trainer:in
DDDr.in Sabine Wöger, MSSSc MEd
Psychotherapeutin, Palliative Care, Gesundheits-, Erziehungs- und Bildungswissenschafterin
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Eingetragen von: Redaktion
Zuletzt aktualisiert am: 04.08.2026
Kategorie(n): Bildung
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