ÖKSA Jahrestagung 2022 - Bedeutung und Perspektiven der Gemeinnützigkeit in der sozialen Arbeit - 10. November 2022, Schlossmuseum Linz - mehr Infos: hier klicken!

Datum: 21.01.2013

Rotes Kreuz zum Ergebnis der Volksbefragung

Das Rote Kreuz fordert nach der Volksbefragung zur Wehrpflicht eine Reform des Zivildiensts. Dieser solle etwa auch für Frauen und Männer anderer Altersgruppen zugänglich werden.

Die österreichische Bevölkerung hat heute eine sicherheitspolitische Frage zum Wehrsystem beantwortet, mit der auch die Zukunft des Zivildienstes verbunden ist. „Die Entscheidung für die Beibehaltung von Wehrpflicht und Zivildienst nimmt die Politik nicht aus der Verantwortung, das bestehende System zu verbessern“, sagt Werner Kerschbaum, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes.

Wir haben schon lange eine strategische und fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema gefordert. In der Debatte gab es mehrere begrüßenswerte Vorschläge, um den Zivildienst in Zukunft attraktiver und flexibler zu gestalten. Ich denke zum Beispiel an die Anrechnung der erworbenen Qualifikationen für die Aus- und Weiterbildung oder die Öffnung des Zivildienstes für Frauen und Männer anderer Altersgruppen.“

Auch das vom Sozialministerium vorgestellte Alternativmodell stelle in Ergänzung zum Zivildienst eine mögliche Beschäftigungsinitiative dar, um Berufe im Sozial- und Gesundheitswesen für eine breitere Bevölkerungsgruppe attraktiv zu machen. „Hier gibt es viele gute Ansatzpunkte und wir sind gerne bereit, uns intensiv in entsprechende Diskussionen einzubringen“, so Kerschbaum abschließend.

Link

www.roteskreuz.at


Quelle: APA
AutorIn: Österreichisches Rotes Kreuz
Zuletzt aktualisiert am: 16.06.2017
Artikel-Kategorie(n): News, Soziale Arbeit und Begleitung
Permalink: [Kurzlink]