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Datum: 20.04.2015

Die IG Pflege zieht nach fünf Jahren Bilanz

30.04.2015

In Österreich beziehen 457.000 Menschen Pflegegeld. Rund 83 Prozent der pflegebedürftigen Menschen leben zu Hause und werden von ihren Angehörigen und Zugehörigen betreut und gepflegt. Die Interessengemeinschaft pflegende Angehörige setzt sich seit fünf Jahren für Menschen ein, die ein Familienmitglied pflegen.

„Es ist uns gelungen, die Anliegen und Bedürfnisse dieser Menschen öffentlich bekannt zu machen“, zieht Birgit Meinhard-Schiebel, Präsidentin der IG pflegende Angehörige Bilanz. Dennoch gäbe es für diese Personengruppe zu wenig Unterstützung und keine geeigneten Rahmenbedingungen. Unter den pflegenden Angehörigen gibt es 43.000 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und 18 Jahren, die Familienmitglieder pflegen. „Es ist sehr wichtig, dass für pflegende Kinder Begegnungsräume geschaffen werden, damit sie aus ihrer Isolation treten können“, so Meinhard-Schiebel. Die Vernetzung mit anderen betroffenen Kindern und Jugendlichen sei eine wichtige Maßnahme zur Entlastung.

Werner Kerschbaum, Vorstandsmitglied der IG pflegende Angehörige und Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes, spricht sich für einen Ausbau der Wahlmöglichkeiten zur Pflegeversorgung aus. „Um die Pflege zu Hause für alle hilfe- und pflegebedürftigen Menschen und deren Angehörige als längerfristige Option sicherzustellen, braucht es mehr niederschwellige, leistbare Betreuungsformen“, so Kerschbaum. Die Pflege zu Hause dürfe nicht nur an 24-Stunden-Betreuungskräfte delegiert werden. Notwendig wäre der Ausbau der mobilen Dienste wie Hauskrankenpflege oder Heimhilfe, die stundenweise wichtige Pflegeleistungen erbringen.

Nach wie vor stehen pflegende Angehörige vor großen Problemen Pflege und Beruf zu vereinbaren. „Es fehlt etwa der Rechtsanspruch auf Pflegekarenz oder Pflegeteilzeit“, sagt Anna Pfundner-Klimenko, die ihre beiden Kinder pflegt. Als Selbstständige kann sie diese Möglichkeit überhaupt nicht in Anspruch nehmen. „Pflegende Angehörige brauchen existenzsichernde Erwerbsmöglichkeiten um nicht in die Armutsfalle zu geraten“, fordert Pfundner-Klimenko.


Quelle: Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger
AutorIn: Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger
Zuletzt aktualisiert am: 16.06.2017
Artikel-Kategorie(n): News, Pflegegeld und Pflegevorsorge
Permalink: [Kurzlink]
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