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Datum: 09.06.2017

„Nicht immer nur Evaluieren!“ – Demo für Ende der Sparpolitik im Sozialbereich in Linz

Kunsgebung der "Bedarfsgerechte Persönliche Assistenz in OÖ"

Kunsgebung der "Bedarfsgerechte Persönliche Assistenz in OÖ" am 08.06.2017 in Linz; Fotoquelle: facebook Wir sind sozial aber nicht blöd.

Am Donnerstag, 08.06.2017 fand in Linz eine Kundgebung der Plattform bedarfsgerechte Persönliche Assistenz statt. Die TeilnehmerInnen fordern das Ende des Sparkurses und der „Wartelisten“.

Karin Holzmann von der Selbstbestimmt Leben Initiative (SLI OÖ) skizzierte in ihrer Begrüßung den Werdegang der Plattform. Sie wies darauf hin, dass die Plattform bereits seit drei Jahren für den Ausbau der bedarfsgerechten Persönlichen Assistenz kämpft. Bis heute gibt es jedoch noch wenige Fortschritte. Trotz eines theoretischen Rechtsanspruchs, der im OÖ Chancengleichheitsgesetz steht, warten noch viel zu viele Betroffene auf ihre Leistungen.

Kunsgebung der "Bedarfsgerechte Persönliche Assistenz in OÖ"

Kunsgebung der „Bedarfsgerechte Persönliche Assistenz in OÖ“ am 08.06.2017 in Linz; Fotoquelle: facebook Wir sind sozial aber nicht blöd.

Dies war für die Initiatoren der Plattform bedarfsgerechte Persönliche Assistenz trotz herrlichen Wetters ein trauriger Anlass. Die Obfrau des Vereines Inklusa, dem Mitbegründer der Plattform, erläuterte in groben Zügen das Angebot Persönliche Assistenz. Durch eine bedarfsgerechte PA ist die uneingeschränkte Teilhabe für alle Menschen mit Beeinträchtigungen möglich.

Die Berechtigung der gestellten Forderungen wurde durch die Anwesenheit von Soziallandesrätin Gerstorfer und durch die Anwesenheit von Landtagsabgeordnete Ulrike Schwarz unterstrichen.

Kunsgebung der "Bedarfsgerechte Persönliche Assistenz in OÖ"

Kunsgebung der „Bedarfsgerechte Persönliche Assistenz in OÖ“ am 08.06.2017 in Linz; Fotoquelle: facebook Wir sind sozial aber nicht blöd.

AktivistInnen von „Sozial, aber nicht blöd“ in Oberösterreich unterstützten die Kundgebung. Mehr als 500 Menschen in Oberösterreich warten auf einen Betreuungsplatz bzw. Persönliche Assistenz. Schon das Sparpaket in der Höhe von 19 Millionen Euro 2015 war ein harter Einschnitt, doch die Regierung verschärft den Sparkurs jetzt weiter, u.a. mit dem Projekt „Sozialressort 2021+“ – eine „Evaluierung“ des OÖ Sozialbereichs, die herausfinden soll, wie gespart werden kann.

Eine Initiativen-Vertreterin sprach laut aus: „Die Politik soll nicht immer nur Evaluieren, sondern etwas für uns tun!“

Link

www.sli-ooe.at


Quellen

facebook am 09.06.2017
Seite „Plattform bedarfsgerechter Persönlicher Assistenz“

facebook am 09.06.2017
Seite „Wir sind sozial aber nicht blöd.“


Quelle: facebook / SLI OÖ / Initiative "Sozial aber nicht blöd"
AutorIn: Redaktion
Zuletzt aktualisiert am: 16.06.2017
Artikel-Kategorie(n): News, Persönliche Assistenz
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