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Datum: 09.02.2018

SWÖ-KV 2018: Sozialwirtschaft setzt auf konstruktive Gespräche

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Streikdrohungen auf Gewerkschaftsseite für Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ) inhaltlich nicht nachvollziehbar

Wenig Verständnis hat die SWÖ, die auf Arbeitgeberseite die Kollektivvertragsverhandlungen 2018 für die mehr als 100.000 Beschäftigten im privaten und gemeinnützigen Sozial- und Gesundheitsbereich führt, für die von Gewerkschaftsseite betriebene Eskalation der diesjährigen Kollektivvertragsverhandlungen.

„Mit dem Angebot einer Lohnerhöhung, die mit 2,35% deutlich über der gemeinsam als Verhandlungsgrundlage fixierten Inflationsrate von 1,95% liegt, einer besseren Bezahlung für diplomierte Pflegekräfte von bis zu 840 Euro pro Jahr sowie weiteren in Aussicht gestellten Zugeständnissen sind wir der Gewerkschaftsseite schon weit entgegengekommen -und dabei sind die Verhandlungen noch gar nicht abgeschlossen“, so Verhandlungsführer und SWÖ-Geschäftsführer Walter Marschitz.

Allerdings würden allein die Hauptforderungen der ArbeitnehmerInnenseite wie 35-Stunden-Woche, sechste Urlaubswoche für alle, Zulagen für Pflegekräfte und Fachsozialbetreuer mindestens 15% Kostensteigerung bedeuten. Das würde viele Organisationen in existentielle Schwierigkeiten bringen und damit tausende Arbeitsplätze gefährden.

SWÖ-Vorsitzender Erich Fenninger appelliert an die Gewerkschaften, gemeinsam dort den Hebel anzusetzen, wo seiner Meinung nach das Hauptproblem liegt, nämlich in den teilweise ungenügenden Rahmenbedingungen für soziale Arbeit in Österreich. „Während die Gewerkschaft 15% fordert sind manche Auftraggeber nicht einmal bereit die Inflationsrate abzugelten“, zeigt sich Fenninger verärgert. „Nur gemeinsam können wir hier etwas erreichen“, so Fenninger.

Trotzdem zeigen sich beide zuversichtlich am Montag zu einem Abschluss zu kommen. „Bisher war es in einem konstruktiven und sachlichen Verhandlungsklima immer möglich zu gemeinsamen Lösungen zu kommen. das streben wir auch diesmal an.“

Die Verhandlungen werden am Montag, dem 12. Februar 2018 fortgesetzt.


Quelle: APA OTS
AutorIn: Sozialwirtschaft Österreich
Zuletzt aktualisiert am: 13.02.2018
Artikel-Kategorie(n): Arbeitsbedingungen, News
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