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Datum: 14.05.2018

Peter Hacker (Leiter FSW) wird neuer Sozialstadtrat

Hacker Youtube

Peter Hacker, Quelle: Youtube / Fonds Soziales Wien, 2014

17 Jahre lang hat Peter Hacker die Agenden des milliardenschweren Fonds Soziales Wien geleitet und somit u.a. die Gelder der Behindertenhilfe in Wien verwaltet. Nun wird er im Kabinett des neuen Wiener Bürgermeisters Michael Ludwig Stadtrat für Gesundheit, Soziales und Sport.

Peter Hacker trat 1982 in den Dienst der Stadt Wien ein. 1985 wechselte er als Mitarbeiter in das Team von Bürgermeister Zilk mit den Tätigkeitsschwerpunkten Bürgeranliegen, Jugend und Soziales. Von 1992 bis 2003 war er Drogenkoordinator. Seit 2001 ist Peter Hacker Geschäftsführer des Fonds Soziales Wien, dem Träger von sozialen Dienstleistungen für Menschen mit Pflege- und Betreuungsbedarf, Behinderung, Wohnungslose und Flüchtlinge. Seit 2015 ist er auch Wiener Flüchtlingskoordinator.

Peter Hacker: „Ich komme aus dem Fonds Soziales Wien, der für mich ein Herzstück der Sozialpolitik ist. Ich habe in dieser Funktion viele Gespräche mit Michael Ludwig geführt. Er hat mich überzeugt, vom Balkon der guten Ratschläge in die erste Reihe zu gehen. Ich habe riesigen Respekt vor dieser Aufgabe. Soziales und Gesundheit sind eine Einheit, in beiden Bereichen geht es um die Menschen dieser Stadt. Ich freue mich, mit viel Kraft für die Wienerinnen und Wiener arbeiten zu dürfen.“

Hacker kann somit seine Macht in der Wiener Politik weiter ausbauen. Insider sprechen jedoch davon, dass Hacker diese Ernennung nicht mit großer Freude angenommen hat, da besonders harte Brocken im Gesundheitsbereich aufzuarbeiten sind. Die oft zitierte „Spitalsmisere“ rund um den KAV hat neben Sonja Wehsely auch die politisch erfahrene Stadträtin Sandra Frauenberger in die Knie gezwungen.

Was Stadtrat Hacker der Entwicklung in der Wiener Behindertenpolitik bringen wird, bleibt abzuwarten. Unter der Regie Frauenbergers hat sich nichts weiter entwickelt, ihr fehlte offensichtlich das Interesse an Behindertenpolitik. Hacker hingegen bringt viel Erfahrung auf diesem Gebiet. Im besten Fall kann dies positive Impulse für längst überfällige Reformen im Wiener Behindertenwesen bringen.


Quelle: APA OTS u.a.
AutorIn: Thomas Stix
Zuletzt aktualisiert am: 16.05.2018
Artikel-Kategorie(n): Behindertenpolitik, News
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