Datum: 06.06.2018

BM Hartinger-Klein: „Schaffen Win-Win-Situation in der Persönlichen Assistenz“

Sozialministerin Mag. Beate Hartinger-Klein

Sozialministerin Mag. Beate Hartinger-Klein; Fotoquelle Portrait/Ausschnitt: Sozialministerium; Fotomontage Logo+Portrait (C) behindertenarbeit.at

Entbürokratisierung der Persönlichen Assistenz am Arbeitsplatz

„Mit der Einführung von einheitlichen Stundensätzen bei der Abrechnung der Persönlichen Assistenz am Arbeitsplatz wird im Sinne des Regierungsprogrammes ein wesentlicher Beitrag zur Transparenz der Leistungen und zur Reduzierung des Verwaltungsaufwandes geleistet“, erklärt Mag. Beate Hartinger-Klein, Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz.

Dieses Abrechnungsmodell startet in mehreren Bundesländern als Pilotprojekt mit dem Ziel, als Best Practice in weiterer Folge im gesamten Bundesgebiet zur Anwendung zu kommen. Gleichzeitig werden im Rahmen der Persönlichen Assistenz am Arbeitsplatz alle Dienstverhältnisse auf sozialversicherungsrechtliche Dienstverhältnisse umgestellt.

„Damit schaffen wir für die Assistentinnen und Assistenten, die einen so wichtigen Beitrag zur umfassenden beruflichen und auch gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen leisten, zusätzlich zu einer Unfallversicherung Ansprüche auf eine Kranken-, Arbeitslosen- und Pensionsversicherung sowie auf alle sonstigen Vorteile eines Angestelltenverhältnisses wie Urlaub oder Krankenstand. Hierbei handelt es sich um eine klassische win-win-Situation – unkomplizierte Abwicklung für die Betroffenen, arbeitsrechtliche Verbesserungen für Assistentinnen und Assistenten und gleichzeitig Vereinfachungen für die Verwaltung“, so Hartinger-Klein abschließend.


Quelle: APA OTS
AutorIn: Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz
Zuletzt aktualisiert am: 12.06.2018
Artikel-Kategorie(n): News, Persönliche Assistenz
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