Datum: 26.06.2018

Schulbesuch für behinderte Kinder im Burgenland nun endlich kostenfrei

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Die neue Regelung der Schulassistenz ist ein wichtiger Schritt in Richtung Inklusion!

Die Kostenbeteiligung für die Begleitung und pflegerische Betreuung von Kindern mit Behinderungen in Pflichtschulen stellte für viele betroffene Familien eine große Herausforderung dar. Hans Jürgen Groß, Präsident des ÖZIV Burgenland, dazu: „Gerade Familien, die aufgrund ihrer speziellen Situation sowieso finanziell über Gebühr belastet sind, mussten 10%-20% des dringend benötigten Pflegegeldes für den Schulbesuch ihres Kindes bezahlen.“

Seit zwei Jahren wurden Gespräche zwischen dem ÖZIV Burgenland, Bildungsdirektor Mag. Heinz Josef Zitz und LR Mag. Norbert Darabos geführt, um eine Verbesserung der Situation zu erreichen. Seitens des ÖZIV Burgenland wurde stets darauf hingewiesen, dass das Ziel eine völlige Gleichstellung behinderter Kinder sein muss.

Die neuen Regelungen, welche mit Schuljahr 2018/19 in Kraft treten, sind ein Schritt in die richtige Richtung. Durch das System der Schulassistenz fallen einige bürokratische Hürden weg und es wird eine bessere, individuellere Betreuung der betroffenen Kinder ermöglicht. Durch den Wegfall des bisher notwendigen Kostenbeitrages vom Pflegegeld werden die Familien entlastet und das Geld kann wieder zur Gänze für den eigentlichen Zweck verwendet werden – nämlich der Pflege des Kindes.

„Familien mit behinderten Kindern können nun der schulischen Ausbildung ihrer Kinder mit Zuversicht und ohne zusätzliche, finanzielle Belastungen entgegensehen! Wir vom ÖZIV Burgenland sind froh, dass unsere nachdrückliche Forderung nun Umsetzung findet, die einen weiteren Schritt des Burgenlandes in eine inklusive und chancengleiche Gesellschaft bedeutet.“ freut sich Hans-Jürgen Groß.


Quelle: APA OTS
AutorIn: ÖZIV - Landesverband Burgenland
Zuletzt aktualisiert am: 26.06.2018
Artikel-Kategorie(n): News, Schulische Integration
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