Datum: 03.12.2018

NEOS fordern Persönliche Assistenz in Bundeskompetenz

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Gerald Loacker zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung: Es braucht Selbstbestimmung statt Bevormundung – Klarer Fokus auf Inklusion ist Chance für ein möglichst selbstbestimmtes Leben.

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung betont NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker, dass in dieser Frage die möglichst weitgehende Selbstbestimmung immer im Vordergrund stehen muss: „Menschen mit Behinderung brauchen keine Bevormundung oder falsch verstandenes Mitleid, sondern faire Chancen, Inklusion und Unterstützung, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Egal um welchen Lebensbereich es geht, Inklusion ist dabei der Schlüssel, mit dem Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Alltag teilnehmen und ihr Leben so gestalten können, wie sie es wünschen. Die Aufgabe der Politik liegt darin, die Inklusion möglichst flächendeckend zu realisieren.“

Unterschiede zw. Bundesländern sind erheblich

Großen Reformbedarf sieht Gerald Loacker im Bereich der persönlichen Assistenz im Privatbereich, die bundeseinheitlich geregelt werden sollte: „Jedes Bundesland kocht sein eigenes Süppchen, wenn überhaupt. Denn manche Bundesländer kennen die persönliche Assistenz im Privatbereich nicht einmal. Die Inklusionsmöglichkeiten von Menschen mit Behinderung dürfen nicht vom Bundesland abhängen, in dem sie leben. Schließlich ist persönliche Assistenz für zahlreiche Betroffene eine Grundvoraussetzung für aktive Teilhabe an der Gesellschaft und damit für das Gelingen unseres Zusammenlebens.“


Quelle: APA OTS
AutorIn: Redaktion
Zuletzt aktualisiert am: 03.12.2018
Artikel-Kategorie(n): News, Persönliche Assistenz
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