Der 12. Diversity Ball findet am Samstag, 4. Mai 2019 im Kursalon Wien unter dem Motto MASKERADE - Be what you want to be statt Mehr Infos - hier klicken!

Datum: 19.12.2018

ÖGB/ARGE-FGV: 20 Prozent mehr Personal als Sofortmaßnahme

ÖGB Österreichischer Gewerkschaftsbund Logo

„Basierend auf den Ergebnissen derzeit aktuell vorliegender Studien fordern wir österreichweit 20 Prozent mehr Personal in den Gesundheits- und Sozialeinrichtungen als Sofortmaßnahme“, stellt der Vorsitzende der ÖGB/ARGE- Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe, Josef Zellhofer, fest.

Einen diesbezüglichen Beschluss hat der Bundesvorstand der ÖGB/ARGE-FGV (bestehend aus den VertreterInnen der Gewerkschaften vida, GPA-djp, younion und GÖD) gestern einstimmig gefällt. Weiters wurde die Entwicklung und Einführung einer bundesweit einheitlichen, verpflichtenden bedarfsorientierten Personalbedarfsberechnung für den intra- und extramuralen Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens gefordert.

Zellhofer: „Die derzeitige Situation ist mittlerweile untragbar!“ Um die hohe Versorgungs- und Arbeitsqualität in unserem Gesundheitswesen auch zukünftig zu sichern, braucht es mindestens 20 Prozent mehr Personal, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Nur so können Nachtdienste mit einer zweiten Person besetzt, eine realistische Kompensation von Ausfallzeiten (Krankenständen, Schwangerschaften, Fort- und Weiterbildung etc.) gewährleistet und die permanenten Aufgabensteigerungen der letzten Jahre bewältigt werden.

Macht man so weiter wie bisher, leidet nicht nur die Gesundheit und Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten, sondern es kann auch die Versorgungssicherheit der PatientInnen nicht mehr länger aufrechterhalten werden.“


Quelle: APA OTS
AutorIn: Österreichischer Gewerkschaftsbund
Zuletzt aktualisiert am: 19.12.2018
Artikel-Kategorie(n): Arbeitsbedingungen, News
Permalink: [Kurzlink]