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Datum: 08.01.2019

Lebenshilfe OÖ Werkstätte St. Georgen: Sozialer Mehrwert mit positiver Kundenrückmeldung

An der Seite einer Spar-Mitarbeiterin Susanne Hemetsberger sortiert Barbara Holl Artikel in die Regale nach

An der Seite einer Spar-Mitarbeiterin Susanne Hemetsberger sortiert Barbara Holl Artikel in die Regale nach. Foto (C) Lebenshilfe OÖ

Drei Klienten der Lebenshilfe OÖ sind im Rahmen der Integrativen Beschäftigung im EUROSPAR St. Georgen beschäftigt. Spar-Mitarbeiter und Menschen mit Beeinträchtigung arbeiten Seite an Seite und ernten zusprechendes Kundenfeedback.

Andreas Hackl, Barbara Holl und Martina Zoister aus der Lebenshilfe-Werkstätte Vöcklamarkt helfen jeden Dienstag- und Mittwochvormittag bei einfachen Tätigkeiten im EUROSPAR St. Georgen im Attergau mit. Sie füllen Regale auf und schlichten Artikel ordentlich, entfernen leeres Verpackungsmaterial und übernehmen Entsorgungsarbeiten – immer an der Seite eines Spar-Mitarbeiters, dessen Anweisungen sie folgen. „Martina wird immer selbstständiger, wir sind schon ein tolles Team“, freut sich Helga Scheichl, an deren Seite Martina Zoister zwei Mal pro Woche arbeitet.

Mit hoher Motivation am Erfolgsweg

Andreas Hackl kann es jeden Dienstag kaum erwarten, das angefallene Leergut zu sortieren und auch Martina Zoister zeigt sich hochmotiviert: „Das Umräumen des Aktionsständers ist meine Lieblingsaufgabe“, erzählt sie stolz. „Die Zusammenarbeit ist ein Lernprozess auf beiden Seiten, der nie aufhört“, so Filialgebietsleiter Stefan Buchner, der den Start der Integrativen Beschäftigung mit der Lebenshilfe bereits in mehreren Filialen begleitet hat. Insgesamt kooperieren die Lebenshilfe OÖ und Spar österreichische Warenhandels-AG an neun Standorten in Oberösterreich. „Die Kunden honorieren unser Engagement durch positive Rückmeldungen. Für die Klienten der Lebenshilfe ist es eine sinnvolle Beschäftigung und für unsere Mitarbeiter ein sozialer Mehrwert“, zeigt sich Buchner erfreut.

Integrative Beschäftigung in der Lebenshilfe OÖ

In Form der Integrativen Beschäftigung werden Klienten der Lebenshilfe außerhalb von Lebenshilfe-Einrichtungen tätig; zum Beispiel in Wirtschaftsbetrieben, Vereinen, öffentlichen Einrichtungen oder auch für Privatpersonen. Bisher konnten schon mehr als 100 Kooperationspartner für die Integrative Beschäftigung gefunden werden.

Für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung bietet die Integrative Beschäftigung die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und ihre persönlichen Interessen und Fähigkeiten zum Einsatz zu bringen. Sehr wertvoll für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung ist die Tatsache, dass sie an Orten arbeiten können, wo auch Menschen ohne Beeinträchtigung arbeiten. Indem ein Unternehmen, ein Verein oder eine Organisation Menschen mit Beeinträchtigung die Möglichkeit zur Mitarbeit und Teilhabe bietet, zeigt es soziale und gesellschaftliche Verantwortung. Diese fällt auf und spricht zusätzliche Kundegruppen an.


Quelle: Lebenshilfe Oberösterreich
AutorIn: Lebenshilfe Oberösterreich
Zuletzt aktualisiert am: 08.01.2019
Artikel-Kategorie(n): Arbeitsintegration und unterstützte Beschäftigung, News
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