Datum: 27.08.2021

Diakoniewerk sichert ein Stück mehr an flächendeckender Therapie-Versorgung

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Mit neun Therapiezentren in Oberösterreich, Salzburg und Tirol gehört das Diakoniewerk zu den großen Anbietern von interdisziplinären Therapieangeboten für Menschen mit und ohne Behinderung.

Mit dem Tiroler Landesregierungsbeschluss vom 15. August 2021 soll die Therapie-Versorgung an weiteren acht Standorten in Tirol durch das Diakoniewerk sichergestellt werden.

Das Diakoniewerk begleitet seit mehr als 30 Jahren in Oberösterreich, Salzburg und Tirol knapp 3.000 Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung, an neun Therapiestandorten. Im Auftrag des Landes Tirol und der Österreichischen Gesundheitskasse wird das Diakoniewerk nun neuer Partner für die Therapie-Versorgung für Kinder und Jugendliche mit Behinderung und Entwicklungsverzögerungen in Tirol an weiteren acht Standorten. „Mit einem breiten Angebot an Therapieformen stärken wir die körperliche, geistige und seelische Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit und ohne Behinderung.

Die Angebotspalette geht von Ergotherapie und Physiotherapie über Familienberatung, Musiktherapie und Logopädie bis hin zu Heilpädagogischem Voltigieren und variiert je nach Standort“, sagt Daniela Palk, Vorständin im Diakoniewerk und ergänzt: „Unsere jahrelangen Erfahrungen unterstreichen die Bedeutung der frühen Förderung bei Entwicklungsverzögerungen und der konstanten Begleitung der betroffenen Familien. Durch Corona kam die Dimension der psychischen Belastungen hinzu, vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Uns freut es daher besonders, dass wir das Therapie-Angebot in Tirol sicherstellen und somit den betroffenen Familien eine gute Unterstützung und Begleitung sein können.“

Niederschwellige Therapie-Versorgung in Tirol ausgebaut

Bis vor wenigen Tagen war das regionale Therapie-Versorgungsangebot und die Fortführung der Standorte in Tirol nicht sichergestellt. Die Therapiezentren, eines geführt vom Diakoniewerk und acht von der Lebenshilfe, sollten aufgrund der fehlenden Finanzierung geschlossen werden. Nach Wochen des intensiven Verhandelns konnte nun eine Einigung erzielt werden. Die therapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen wird vom Land Tirol in Zusammenarbeit mit dem Diakoniewerk, der Österreichischen Gesundheitskasse und den Tirol Kliniken neu aufgestellt. „Neben dem bereits bestehenden Zentrum forKIDS in Kitzbühel des Diakoniewerks werden wir dafür sorgen, dass in den anderen Bezirken für die Betroffenen ein flächendeckendes Therapie-Angebot zur Verfügung gestellt werden kann. Die Vorbereitungen dazu laufen bereits, um eine professionelle Fortführung zu gewährleisten“, so Palk.


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AutorIn: Diakoniewerk
Zuletzt aktualisiert am: 04.09.2021
Artikel-Kategorie(n): Hilfsmittel und Therapien, News
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