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Datum: 22.10.2011

Down Syndrom Award geht an Starbucks

Bild v.l.n.r.: Robert Guschelbauer (District Manager Starbucks Coffee Austria GmbH), Claire Hecher und Betty Schussek (vorne, Starbucks Partner), Bernd Mühlbacher (Vorstand Down Syndrom Wien), Frank Wubben (General Manager Starbucks Coffee Austria & Switzerland), Verena Ertl (Human Resources Manager Starbucks Coffee Austria GmbH), Fotocredit: ACTS/shm

Der Down Syndrom Award 2011 wurde am 18.10.2011 im Rahmen einer Pressekonferenz an die Starbucks Coffee Austria GmbH übergeben.

Die Auszeichnung wird jedes Jahr an Personen oder Institutionen verliehen, welche sich besonders für Menschen mit Down Syndrom einsetzen. Starbucks beschäftigt in Österreich seit mehreren Jahren zwei junge Frauen mit Down Syndrom und leistet so einen wertvollen und aktiven Beitrag zur Integration von Menschen mit Down Syndrom in unsere Gesellschaft. Bernd Mühlbacher, Vorstand Down Syndrom Wien: „Menschen mit Down Syndrom können arbeiten, abhängig von ihrer Entwicklung sind sie in der Lage selbstständig ihren Beitrag im Unternehmen zu leisten. Sie haben unterschiedliche Begabungen wie auch Menschen ohne Down Syndrom. Für die beiden Starbucks Partner (Mitarbeiterinnen) Claire Hecher und Betty Schussek, bedeutet der Job bei Starbucks sehr viel! Nicht nur, dass sie von ihren Freundinnen beneidet werden bei einem so „coolen“ Unternehmen zu arbeiten, auch für sie selbst und für ihre Familien bedeutet es sehr viel, dass die beiden jungen Frauen einen Job in der Wirtschaft haben und im wahrsten Sinn des Wortes voll integriert sind.“

„Bestens integriert“

Frank Wubben, Managing Director von Starbucks Coffee Austria und Switzerland, über die Auszeichnung: “ Wir freuen uns natürlich sehr über diese Auszeichnung. Betty und Claire sind seit mehreren Jahren bei uns angestellt und bestens integriert. Wir kennen sie als freundliche und zuvorkommende Partner, die durch ihre sehr positive Art einen großen Beitrag zur Starbucks Experience in ihren Stores beitragen. Sehr erfreulich ist, dass die Integration in diesen beiden konkreten Fällen besonders gut funktioniert und dass sich die Mitarbeiterinnen – bei Starbucks werden die Mitarbeiter „Partner“ genannt – sehr gut an die ihr zugewiesenen Aufgaben gewöhnt haben und diese sehr gerne, konsequent, ernsthaft und zur großen Zufriedenheit ihres gesamten Store Teams erledigen.“

Bewusstsein stärken

Passend zur aktuellen Job-Kampagne „Meine Chance – Ihr Nutzen“ vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, bei der es darum geht, das Bewusstsein für die Einstellung von Menschen mit Behinderung im Unternehmen zu stärken, geht Starbucks in Österreich mit einem guten Beispiel voran. Down-Syndrom Österreich hofft, dass österreichweit immer mehr Unternehmen diesem Beispiel folgen und so einen aktiven Beitrag zur positiven Entwicklung unserer Gesellschaft leisten. Denn eine Integration von Menschen mit Down Syndrom wirkt sich durchaus positiv auf das Image eines Unternehmens aus, verbessert die soziale Kompetenz im und die Wahrnehmung des gesamten Unternehmens in der Öffentlichkeit.

Selbsthilfegruppe unterstützt Betroffene

In Österreich leben etwa 8.000 Menschen mit Down Syndrom. Jedes 700. Kind wird mit Trisomie 21 geboren. Down-Syndrom-Österreich, die bundesländerübergreifende Dachgesellschaft aller Down-Syndrom Selbsthilfegruppen, vertritt die Interessen von Menschen mit Down Syndrom und setzt Aktionen, um auf ihre speziellen Bedürfnisse aber auch auf ihre Talente und Möglichkeiten aufmerksam zu machen.

Link

www.down-syndrom.at


Quelle: APA, down-syndrom.at
AutorIn: Redaktion
Zuletzt aktualisiert am: 16.06.2017
Artikel-Kategorie(n): Menschen mit Lernschwierigkeiten, News
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