Lebenshilfe: Bildungsvolksbegehren als Impulsgeber zur Schulreform
Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am 27.10.2011 forderten Helene Jarmer (Die Grünen) und Franz-Joseph Huainigg (ÖVP) einmal mehr den gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht-behinderten SchülerInnen.
Das aktuelle Postulat der Chancengerechtigkeit für alle setzt unter anderem die Abschaffung der Sonderklassen/-schulen für Lernbehinderte voraus. Zu diesem Ergebnis kommt eine große empirische Studie aus der Schweiz.
Die Ausgrenzung behinderter Kinder in Sonderschulen stellt eine Menschenrechtsverletzung dar. Trotzdem hält die österreichische Politik an der Segregation fest. Menschenrechtsorganisationen und BehindertenaktivistInnen laufen Sturm. Schweden zeigt wie’s besser gemacht wird.
Ein Gesamtkonzept durchgelesen und leider viel Wirkliches entdeckt: Schule für alle? – Träumt weiter…! Ein Kommentar von Thomas Stix.
Neue Regelung der Integration nach der achten Schulstufe greift zu kurz. Forderung von Selbstbestimmt Leben Österreich: Schulbesuch muss in allen Schultypen möglich sein!
Bis 1. Juli 2011 können Sie in Ihrer Hauptwohnsitz-Gemeinde die Unterschrift leisten bzw. das unterschriebene Formular gemeinsam mit einer notariellen Beglaubigung Ihrer Unterschrift abgeben.
Die Anzahl der Pflichtschüler sinkt, die Anzahl der Kinder mit Förderbedarf steigt: Diakonie forder daher Anhebung der Finanzmittel für IntegrationspädagogInnen.
Im Zuge der Diskussion zu den Kürzungen der Lehrerstunden in den Salzburger Integrationsklassen ruft Lebenshilfe-Präsident Univ.-Prof. Dr. Germain Weber den politisch Verantwortlichen die UN-Behindertenrechtskonvention ins Gedächtnis.
Jarmer will Abschaffung des aussondernden Bildungssystems. UN-Konvention verpflichtet zur Schaffung eines inklusiven Schulsystems.