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Datum: 29.04.2019

ÖGB/ARGE-FGV lehnt Idee der Pflegelehre ab

Österreichischer Gewerkschaftsbund - Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe

Nur bei guten Arbeitsbedingen steigt Interesse am Pflegeberuf

„Wir freuen uns sehr, dass sich die Bundesministerin Mag. Beate Hartinger-Klein unserer Einschätzung anschließt und die Idee einer Pflegelehre verwirft“, erklärt Josef Zellhofer, Vorsitzender der ÖGB/ARGE- Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe (ÖGB/ARGE- FGV) und stellt fest: „Eine Pflegelehre löst keine Probleme, sondern schafft nur neue.“

„In Österreich dürfen Jugendliche vor Vollendung des 17. Lebensjahres aus gutem Grund nicht am Krankenbett arbeiten“, sagt Zellhofer. Die Arbeit mit (schwer)kranken oder sterbenden Menschen ist schon für Erwachsene mit einer Pflege- Fachausbildung nicht leicht zu bewältigen.

„Schon vor Jahren hat die ÖGB/ARGE- FGV in einem Beschluss festgehalten, dass die Ausbildungslücke zwischen dem 15. und 17. Lebensjahr am besten durch ein BHS-Modell, angesiedelt an den bestehenden Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege, geschlossen werden kann.“ Dieser Beschluss wurde von den vier im Gesundheitsbereich tätigen Gewerkschaften GPA-djp, vida, younion und GÖD einstimmig getroffen.

„Als Sofortmaßnahme,“ so Zellhofer, „müssen aber endlich die katastrophalen Arbeitsbedingungen in vielen Bereichen strukturell stark verbessert werden. Will man, dass sich junge Leute für den Bereich der Pflege interessieren, muss auch das Umfeld passen.“


Quelle: www.oegb.at
AutorIn: Österreichischer Gewerkschaftsbund
Zuletzt aktualisiert am: 29.04.2019
Artikel-Kategorie(n): Bildungsnews, News
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