Eugenik und Menschenwürde

Forschung Steinhof Pavillon 15
Der erste Zwischenbericht zum Forschungsprojekt „Menschen mit Behinderung in der Wiener Psychiatrie von der Nachkriegszeit bis in die 1980er Jahre“, der den Stand der Forschungstätigkeit seit Jahresanfang skizziert, wurde nur veröffentlicht.
Generalsekretär Bernd Wachter: „Stufenplan zur Hospiz und Palliativversorgung wichtiger Schritt, Rechtsanspruch für Betroffene weiterhin unklar.“
Der Dachverband Hospiz Österreich begrüßt die einstimmigen Empfehlungen der Enquete‐Kommission „Würde am Ende des Lebens“
Fotocredit: Parlamentsdirektion / Bildagentur Zolles KG / Mike Ranz
Gertrude Aubauer, Johannes Jarolim und Dagmar Belakowitsch-Jenewein präsentieren Bericht mit 51 Empfehlungen
Palleativversorgung soll flächendeckend ausgebaut werden; Vorsorgeinstrumente (z.B. Patientenverfügung) sollen besser zugänglich gemacht werden; unverhältnismäßige medizinische Interventionen sollen vermieden werden.
Spätabtreibung von Föten mit vermuteter Beeinträchtigung ist eine schwere Diskriminierung
Selbstbestimmung am Ende des Lebens durch optimierte Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht gewährleisten
Abtreibung bei Verdacht auf eine mögliche Behinderung des Kindes soll weiterhin auch nach dem dritten Schwangerschaftsmonat erlaubt bleiben.
Kräuter: „Wissenschaftliche Untersuchungen sind zu begrüßen“
Das gesellschaftliche Klima gegenüber BürgerInnen, die willkürlich gesetzten Normen wie „schön“, „leistungsfähig“, „erfolgreich“ nicht entsprechen, ist in Kippgefahr.


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