Der 12. Diversity Ball findet am Samstag, 4. Mai 2019 im Kursalon Wien unter dem Motto MASKERADE - Be what you want to be statt Mehr Infos - hier klicken!

Eugenik und Menschenwürde

Palleativversorgung soll flächendeckend ausgebaut werden; Vorsorgeinstrumente (z.B. Patientenverfügung) sollen besser zugänglich gemacht werden; unverhältnismäßige medizinische Interventionen sollen vermieden werden.
Spätabtreibung von Föten mit vermuteter Beeinträchtigung ist eine schwere Diskriminierung
Selbstbestimmung am Ende des Lebens durch optimierte Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht gewährleisten
Abtreibung bei Verdacht auf eine mögliche Behinderung des Kindes soll weiterhin auch nach dem dritten Schwangerschaftsmonat erlaubt bleiben.
Kräuter: „Wissenschaftliche Untersuchungen sind zu begrüßen“
Das gesellschaftliche Klima gegenüber BürgerInnen, die willkürlich gesetzten Normen wie „schön“, „leistungsfähig“, „erfolgreich“ nicht entsprechen, ist in Kippgefahr.
Selbstbestimmung, Barrierefreiheit und Gleichstellung muss bis ans Ende des Lebens selbstverständlich sein. Die Neuausrichtung des Gesundheitswesens an Menschenrechten ist gefordert.
Das Gesundheitsministerium hat am 1. September 2014 aus verfassungsrechtlichen Gründen per Erlass ein Verbot der Verwendung von Netzbetten in der Psychiatrie sowie in Heimen verfügt. Demnach dürfen Netzbetten ab 1. Juli 2015 nicht mehr zum Einsatz kommen.
Diesen Sommer startete die Enquete-Kommission „Würde am Ende des Lebens“. Diese Kommission soll sich unter anderem mit dem Recht auf würdevolles Sterben und der Hospiz- und Palliativversorgung beschäftigen. Bis zum 15.09.2014 können dazu Stellungnahmen per Email an die Kommission gesendet werden.
In einer aktuellen Stellungnahme argumentiert das Netzwerk Prenet, warum eine mögliche Einführung der Präimplantationsdiagnostik (PID) eine Gefahr für Frauen und zukünftige Kinder darstellt und mit großen problematischen gesellschaftlichen Folgen verbunden ist.